{"id":1072,"date":"2017-11-01T09:38:31","date_gmt":"2017-11-01T09:38:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.rheumaberatung.ch\/?p=1072"},"modified":"2017-11-01T10:05:09","modified_gmt":"2017-11-01T10:05:09","slug":"sind-intra-artikulaere-injektionen-auch-bei-patienten-mit-blutverduennern-moeglich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rheumaberatung.ch\/?p=1072","title":{"rendered":"Sind intra-artikul\u00e4re Injektionen auch bei Patienten mit Blutverd\u00fcnnern m\u00f6glich?"},"content":{"rendered":"<p>Viele Orthop\u00e4den und Rheumatologen sind immer noch zur\u00fcckhaltend, wenn sie eine intra-artikul\u00e4re Injektion zur Schmerztherapie bei Patienten mit \u201eBlutverd\u00fcnnern\u201c durchf\u00fchren m\u00fcssen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.rheumaberatung.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/pexels-photo-415816.jpeg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1073 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.rheumaberatung.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/pexels-photo-415816-1024x683.jpeg\" alt=\"\" width=\"531\" height=\"354\" srcset=\"https:\/\/www.rheumaberatung.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/pexels-photo-415816-1024x683.jpeg 1024w, https:\/\/www.rheumaberatung.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/pexels-photo-415816-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.rheumaberatung.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/pexels-photo-415816-768x512.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 531px) 100vw, 531px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Studien haben gezeigt, dass das Risiko f\u00fcr eine relevante Blutung bei Patienten mit Blutverd\u00fcnnern wie Vitamin-K Antagonisten (Marcoumar) kleiner als 0,5% ist. Das Risiko bei Patienten f\u00fcr eine relevante Blutung bei Patienten, die mit den neuen direkten Gerinnungshemmern behandelt werden, wurde bisher nicht untersucht.<\/p>\n<p>In einer Studie der Mayo Klinik wurde dieses Risiko nun untersucht. Es handelte sich um Patienten, die Rivaroxaban (Xarelto) apixaban (Eiquis) und dagibatran (Pradaxa) einnehmen mussten. W\u00e4hrend einer sechsj\u00e4hrigen Beobachtungsphase konnten 1050 intra-artikul\u00e4re oder Schleimbeutel-Injektionen untersucht werden. 22% der Patienten nahmen die neuen Gerinnungshemmer plus Aspirin ein und 1% nahm zus\u00e4tzlich clopidogrel. 7% der Injektionen wurden durchgef\u00fchrt bei Patienten die eine tiefe Thrombozytenzahl aufwiesen. Die h\u00e4ufigsten Gelenke, die punktiert oder injiziert wurden waren das Knie oder das Schultergelenk. Die meisten Patienten hatten eine Nachkontrolle innerhalb 30 Tage im Median nach 5 Tagen. Eine relevante Blutungskomplikation wurde definiert als eine Blutung, die zum Besuch einer Notfallstation oder einer Klinik f\u00fchrte innerhalb von 14 Tagen nach der Punktion.<strong> In all diesen F\u00e4llen trat keine dieser Komplikation auf (1).<\/strong><\/p>\n<p><strong>Schlussfolgerung:<\/strong> Diese Daten sprechen daf\u00fcr, dass auch bei Patienten mit herk\u00f6mmlichen und neuen Gerinnungshemmern intra-artikul\u00e4re Punktionen oder Infiltrationen in ge\u00fcbten H\u00e4nden durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<ul>\n<li>Yui JC et al. Arthrocentesis and joint injection in patients receiving direct oral anticoagulants. Mayo Clinic Proc 2017 Aug; 92: 1223<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele Orthop\u00e4den und Rheumatologen sind immer noch zur\u00fcckhaltend, wenn sie eine intra-artikul\u00e4re Injektion zur Schmerztherapie bei Patienten mit \u201eBlutverd\u00fcnnern\u201c durchf\u00fchren m\u00fcssen. 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