{"id":1489,"date":"2023-07-29T09:59:25","date_gmt":"2023-07-29T09:59:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.rheumaberatung.ch\/?p=1489"},"modified":"2023-09-04T14:20:43","modified_gmt":"2023-09-04T14:20:43","slug":"korreliert-das-uebergewicht-mit-den-schmerzen-und-roentgenveraenderungen-der-kniearthrose","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rheumaberatung.ch\/?p=1489","title":{"rendered":"Korreliert das \u00dcbergewicht mit den Schmerzen und R\u00f6ntgenver\u00e4nderungen der Kniearthrose?"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><a href=\"http:\/\/www.rheumaberatung.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Knieschmerzen.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.rheumaberatung.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Knieschmerzen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1502\" width=\"377\" height=\"252\" srcset=\"https:\/\/www.rheumaberatung.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Knieschmerzen.jpg 724w, https:\/\/www.rheumaberatung.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Knieschmerzen-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 377px) 100vw, 377px\" \/><\/a><figcaption>Quelle: istockphoto<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Newsletter 70<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hintergrund:<\/strong>&nbsp;Patientinnen mit \u00dcbergewicht und Kniearthrosen wird h\u00e4ufig geraten ihr Gewicht zu reduzieren. Dies um auch das Fortschreiten der Kniearthrose zu verlangsamen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Beweis konnte bis heute jedoch nicht erbracht werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ziel:<\/strong>&nbsp;Da in den USA mehr \u00dcbergewichtige Personen leben, haben amerikanische Forscher diese Frage in der longitudinalen Osteoarthritis Studie genauer untersucht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Methode:<\/strong>&nbsp;Dabei wurden die klinischen und radiologischen Arthrose Daten der Knie und der H\u00fcfte von 2800 Studienteilnehmer analysiert. Das Durchschnittsalter betrug 45- 79 Jahre.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Resultate:&nbsp;<\/strong>W\u00e4hrend einem Beobachtungszeitraum von 4 Jahren hatten 11% der Teilnehmer Zeichen einer Zunahme der radiologischen Arthrose in den Knien. Die Teilnehmer, die in dieser Zeit mehr als 5% Gewicht zugenommen haben, hatten auch Zeichen einer Zunahme der Kniearthrose im Vergleich zur Gruppe der Teilnehmer die 5% an Gewicht abgenommen hatten. (OR 1.26 vs 0.69). Bei den Teilnehmern mit Gewichtszunahme konnte radiologisch vor allem eine Verschm\u00e4lerung des medialen Gelenksspaltes beobachtet werden. Die Muster der begleitenden Kniegelenkschmerzen verliefen parallel zu den radiologischen Ver\u00e4nderungen. Im Gegensatz dazu konnten bei Teilnehmern mit Gewichtszunahme oder Gewichtsabnahme keine radiologischen Ver\u00e4nderungen in der H\u00fcfte sowie H\u00fcftschmerzen dokumentiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schlussfolgerungen<\/strong>: Diese Studiendaten belegen die Wichtigkeit der Gewichtsreduktion bei Patienten mit Kniearthrosen. Deshalb ist es f\u00fcr die \u00c4rzte wichtig in Patientengespr\u00e4chen auf diesen g\u00fcnstigen Effekt aufmerksam zu machen um die Patientenmotivation zu steigern. Jedoch konnte in der Studie auch gezeigt werden, dass dieser g\u00fcnstige Effekt bei der H\u00fcftarthrose nicht nachgewiesen werden konnte.<\/p>\n\n\n\n<ol type=\"1\"><li>Joseph GB et al. Effects on weight change on knee and hip radiographic measurements and pain over 4 years. Data from the Osteoarthritis Initiative. Arthritis Care Res 2023 Apr,&nbsp;&nbsp;75: 860<\/li><\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Newsletter 70 Hintergrund:&nbsp;Patientinnen mit \u00dcbergewicht und Kniearthrosen wird h\u00e4ufig geraten ihr Gewicht zu reduzieren. Dies um auch das Fortschreiten der Kniearthrose zu verlangsamen. Der Beweis konnte bis heute jedoch nicht erbracht werden.&nbsp; Ziel:&nbsp;Da in den USA mehr \u00dcbergewichtige Personen leben, haben amerikanische Forscher diese Frage in der longitudinalen Osteoarthritis Studie genauer untersucht. Methode:&nbsp;Dabei wurden die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1502,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_genesis_hide_title":false,"_genesis_hide_breadcrumbs":false,"_genesis_hide_singular_image":false,"_genesis_hide_footer_widgets":false,"_genesis_custom_body_class":"","_genesis_custom_post_class":"","_genesis_layout":""},"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.rheumaberatung.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1489"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.rheumaberatung.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.rheumaberatung.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rheumaberatung.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rheumaberatung.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1489"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.rheumaberatung.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1489\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1504,"href":"https:\/\/www.rheumaberatung.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1489\/revisions\/1504"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rheumaberatung.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1502"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.rheumaberatung.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1489"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rheumaberatung.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1489"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rheumaberatung.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1489"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}