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Infos und Beratung zum Thema Rheuma

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Sollen Schmerzmedikamente bei starken Rückenschmerzen mit einem Muskelrelaxans kombiniert werden?

Juni 19, 2019 By Prof. Dr. Robert Theiler Leave a Comment

 

Hintergrund: Bei starken Rückenschmerzen (Hexenschuss) werden die Schmerzmedikamente, meistens Antirheumatika, kombiniert mit sogenannten Muskelrelaxierenden (entspannenden) Medikamenten. Ob dieses Vorgehen sinnvoll ist, bleibt jedoch unklar.

Ziel: Das Ziel dieser Studie, die an 2 Notfallstationen in New York durchgeführt wurde, war es diese Fragestellung zu erhellen.

Methode: Dabei wurde bei 320 Patienten, die wegen akuten Rückenschmerzen die Notfallstation aufsuchten, neben der Standardschmerztherapie mit einem Antirheumatikum (Ibu 3x 600mg) gegen drei verschiedene muskelentspannende Medikamente und ein Scheinmedikament (Placebo)  getestet. Auf einer validierten Schmerz- und Behinderungs-Skala betrug der Score zu Beginn der Studie 19 von 24 Punkten.

Resultate: Nach einer Woche gab es weder bei den Schmerzen noch bei dem funktionellen Score (Behinderung) einen Unterschied zwischen den verschiedenen Gruppen. Die durchschnittliche Verbesserung auf der Skala betrug – 11 Punkte. Auch die Zeitdauer bis zur Rückkehr an den Arbeitsplatz war nicht unterschiedlich (1).

Schlussfolgerung: Bei akuten Rückenschmerzen ist es nicht sinnvoll , das Schmerzmedikament, mit einem muskelentspannenden Medikament zu kombinieren. Allerdings können neben einer Manualtherapie physikalische Massnahmen wie Kälte oder lauwarme Wickel versucht werden.

 

  • Ann Emerg Med 2019 April 5. (e-pub)2019.02.017

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Nützt Aspirin als Primärprävention von kardiovaskulären Erkrankungen bei Patienten mit Diabetes?

Oktober 25, 2018 By Prof. Dr. Robert Theiler Leave a Comment

Abbildung 1: Aspirin bei kardiovaskülären Erkrankungen?

Hintergrund: Der Nutzen von Aspirin zur Primärprävention von kardiovaskulären Erkrankungen (CV) bei Patienten mit Diabetes ist nicht klar. Der Diabetes an sich erhöht das Risiko eine kardiovaskuläre Erkrankung zu erleiden und die Aspirintherapie könnte dieses Risiko möglicherweise senken.

Methode: In einer grossen Studie (ASCEND Studie) wurden 15480 Patienten mit Diabetes aber ohne bekanntes Risiko für eine kardiovaskuläre Erkrankung mit 100mg Aspirin gegen Placebo verglichen. Die Endpunkte der Studie waren kardiovaskuläre Ereignisse wie Herzinfarkt, Herztod, Schlaganfall und grosse Blutungsereignisse. Die Nachbeobachtunszeit dauerte 7.4 Jahre.

Resultate: Die Häufigkeit von schweren vaskulären Ereignissen war signifikant tiefer in der Aspirin Gruppe als in der vergleichenden Placebo Gruppe. (8.5% vs. 9.6%). Jedoch war die Häufigkeit von schweren Blutungsereignissen signifikant höher in der Aspiringruppe (4.1% vs. 3.2%). Die meisten schweren Blutungen waren Magen-Darmblutungen. Aspirin wies kein spezieller Nutzen für Gefässerkrankungen aus und es gab keinen Zusammenhang zu Krebserkrankungen.

Schlussfolgerung: Diese Studie zeigt den Nutzen und die Schädlichkeit von Aspirin zur Primärprävention von Patienten mit Diabetes. Bei 100 Diabetes Patienten, die mit Aspirin behandelt werden, kann zwar ein kardiovaskuläres Ereignis verhindert werden,- jedoch ereignet sich eine schwere Blutung. Es stellt sich deshalb die Frage, ob mit dem Patienten zusammen bei Therapiebeginn eine Risikoabschätzung vorgenommen werden sollte.

  1. The ASCEND Study Collaborative Group. N Engl J Med 2018, Aug 26;(e-pub)

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Die Wirkung von schmerzreduzierenden Schuhsohlen bei Patienten mit schmerzhafter Kniearthrose

November 8, 2016 By Prof. Dr. Robert Theiler Leave a Comment

Einige orthopädische Richtlinien empfehlen angepasste Schuhe bei Patienten mit Kniearthrose. Die meisten Kniearthrosen treten im medialen Kompartiment auf. Forscher in Australien führten eine 6-monatige Studie bei Patienten mit schmerzhafter medialer Kniearthrose durch (1). (Durchschnittsalter 64 Jahre). Die Patienten wurden auf 2 Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe sollte Spezialschuhe mit einer Spezialsohle mit unterschiedlicher Elastizität lateral und medial tragen. Die Vergleichsgruppe sollte ihre normalen Schuhe tragen. Die Probanden sollten die Schuhe während mindestens 4 Stunden pro Tag tragen.

Resultate: Beide Gruppen trugen die Schuhe im Durchschnitt 7.5 Stunden pro Tag Fuss- und Sprunggelenkschmerzen waren häufiger in der Gruppe, die die Schuhe mit Spezialsohlen trug (20% gegenüber 9%). Während der Beobachtungsdauer von 6 Monaten berichteten beide Gruppen über eine Verbesserung von Schmerzen und Funktion, wobei es keinen signifikanten Unterschied gab.

Schlussfolgerung: In dieser Studie konnte kein überlegener Effekt von Schuhen mit Spezialsohlen bei Patienten mit schmerzhafter Kniearthrose gezeigt werden. Diese Daten decken sich mit einer Metanalyse, die ebenfalls zeigen konnte, dass lateral erhöhte Einlagen bei Patienten mit schmerzhafter Kniearthrose keinen Effekt haben.

 

  • Hinman RS et al Unloading shoes for selfmanagement of knee osteoarthritis: A randomized controlled trial Ann Intern Med 2016 Jul 12 (e-pub)
  • JAMA 2013;310:722

 

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Der Effekt von nichtsteroidalen Antirheumatika auf die Wirbelsäule bei Spondylitis ankylosans

Oktober 8, 2016 By Prof. Dr. Robert Theiler Leave a Comment

Vergleich der kontinuierlichen versus der Bedarfeinnahme von Diclofenac bei Spondylitis ankylosans (M.Bechterew).

Es gibt Hinweise,dass nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Diclofenac die Bildung von Verknöcherungen bei der Spondylitis ankylosans (M.Bechterew) verlangsamen oder verzögern können. In Deutschland wurden 167 Patienten mit Spondylitis ankylosans über 2 Jahre untersucht. 50% der Probanden (Durchschnittsalter 43 Jahre) erhielten 75-150 mg Diclofenac bei Bedarf die andere Gruppe eine kontinuierliche Therapie mit dem nichtsteroidalen Antirheumatikum. Die Wirbelsäule der Probanden wurde zu Beginn und nach 2 Jahren geröngt. Die Einnahme der Medikation wurde alle 3 Monate erhoben. 75% der Probanden beendeten die Studie. Die „bei Bedarf“ Gruppe nahm ca 60% der Medikation mit Diclofenac ein im Vergleich zur kontinuierlichen Therapie Gruppe. Nach 2 Jahren zeigten beide Gruppen spinale Wirbelsäulenverknöcherungen ohne signifikanten Unterschied. In dieser Studie konnte deshalb kein krankheitsmodifizierender Effekt auf die Wirbelsäule bei kontinuierlicher Einnahme von Diclofenac gezeigt werden (1).

In einer ähnlichen Studie konnte dieser Effekt angeblich mit Celecoxib nachgewiesen werden. Ob die Cox-2 Selektivität oder andere Faktoren eine Rolle spielen ist unklar. Die bei Bedarf Einnahme von nichtsteroidalen Antirheumatika scheint unter Berücksichtigung des Nebenwirkungsprofils bei Symptomen einer Spondylitis ankylosans sinnvoll,obwohl diese keinen Effekt auf die Progression der Erkrankung ausübt. Beim Einsatz von Biologicals muss ebenfalls sorgfältig das Nutzen/ Risikoprofil abgewogen werden.

  1. Sieper J et al. Effect of continuous versus on-demand treatment of ankylosing spondylitis with diclofenac over 2 years on radiographic progression of the spine: Results from a randomised multi-centre trial. Ann Rheum Dis 2016;Aug 75:1438

Filed Under: Allgemein, Uncategorized Tagged With: Antirheumatika, Diclofenac, Spondylitis ankylosans, Voltaren, Wirbelsäule

Biosimilar anstelle von Biological bei der Behandlung der Rheumatoiden Arthritis und der Spondarthropathie?

August 10, 2016 By Prof. Dr. Robert Theiler Leave a Comment

Das Biosimilar R****MA ist gleichwertig im Vergleich zum Original IN****AB Biological bei Patienten mit aktiver Rheumatoider Arthritis.

Ziel dieser Studie war es die Wirksamkeit und Sicherheit des Biosimilars im Vergleich zum Original Biological In****b bei Patienten mit aktiver Rheumatoider Arthritis zu testen. 

Methode: 606 Patienten mit aktiver Rheumatoider Arthritis wurden 54 Wochen in 2 Gruppen entweder mit dem Biosimilar R****MA oder dem Original In***ab in Kombination mit Methotrexat behandelt.

Resultate: 457 Patienten wurden bis zum Ende der Studie behandelt. Dabei zeigte es sich,dass die beiden Gruppen nicht unterschiedliche Veränderungen in den Messpunkten ACR 20/50 und ACR 70 aufwiesen. Auch die radiologischen Veränderungen nach 54 Wochen waren praktisch gleich. Eine vollständige Remission erreichten in der Biosimilargruppe 26,4% und in der Originalbiologicalgruppe 27,8% gemessen mit dem DAS 28 und dem CRP Entzündungswert. Auch das Sicherheitsprofil war verleichbar (1). In der Extensions- und Switch-Studie konnten ähnliche Resultate dokumentiert werden,wobei es Unterschiede bezüglich dokumentierten Krebserkrankungen gab. (2)

In einer weiteren Studie bei Patienten mit Spondarthropathie konnte die gleichwertige Wirksamkeit und Sicherheit ebenfalls dokumentiert werden (3).

Schlussfolgerung: Die Biosimilars scheinen heute deshalb eine kostengünstigere Variante zur Behandlung von chronisch entzündlich rheumatischen Erkrankungen darzustellen. Längere Beobachtunsstudien sind weiterhin notwendig.

  1. Yoo D et al. A randomized double-blind, phase 3 study demonstrates clinical equivalence CT-P13 to IN****AB when co-administered with methotrexat in patients with active rheumatoid arthritis Ann Rheum Dis 2012;71 (suppl3):359
  2. Yoo D et al. Efficacy and Safety of CT-P13 over 2 years in Patients with Rheumatoid Arthritis,. Arthritis& Rheumatism 65 (12) Dec 2013:3319-3329
  3. Won P et al A randomized double-blind, multicentre, parallel-group, prospective study comparing the pharmacokinetics, safety and efficacy of CT-P13 and innovator IN****AB in patients with ankylosing spondylitis: the PLANETAS study Ann Rheum Dis 2013;72:1605-1612

Filed Under: Biologicals, rheumatoide Arthritis, Uncategorized Tagged With: biological, biosimilar, rheumatoide arthritis, Studie

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Prof. Dr. med. Theiler, ehemaliger Chefarzt der Rheumakliniken im Kantonsspital Aarau und Stadtspital Triemli, Zürich. Read More…

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